Ziele des Studienganges

Es besteht ein großer gesellschaftlicher Bedarf an fachlich qualifizierten PsychologInnen im Bereich der Rechtspsychologie. Durch die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge im Fach Psychologie wurden universitäre Lehrangebote im Bereich Rechtspsychologie jedoch weitgehend reduziert und grundständige Psychologiestudiengänge bieten häufig keine ausreichende Qualifizierung für die anspruchsvolle Tätigkeit im Berufsfeld Rechtspsychologie.

Unser Ziel ist es deshalb, diese Lücke zu schließen und Studierende auf die Tätigkeit als RechtspsychologInnen angemessen vorzubereiten. Dabei legen wir viel Wert auf Praxisorientierung, sodass AbsolventInnen in der Lage sind, nach einer relativ kurzen Einarbeitungsphase mit erfahrenen Praktikern selbstständig im Bereich der jeweiligen fachlichen Spezialisierung tätig zu werden. Gleichzeitig ist es unser Anspruch, dass die Lehrinhalte dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand entsprechen und die Studierenden ein vertieftes Verständnis sowohl der theoretischen als auch der methodischen Grundlagen der Rechtspsychologie erwerben. Nur eine solche wissenschaftliche Fundierung erlaubt es den späteren RechtspsychologInnen, die vielfältigen und schwierigen fachlichen Fragen adäquat zu lösen, mit denen sie in der Berufspraxis konfrontiert werden. Die Verknüpfung von Forschung und Praxis spiegelt sich auch in der Auswahl unserer DozentInnen wider, die größtenteils sowohl in der Forschung als auch in der Anwendungspraxis ihres jeweiligen Lehrgebietes aktiv sind.